Der Träumer und Seemann
Alain Gerbault – der vergessene Segler
„Ich habe zu lange in einer Welt der Ideale und Träume gelebt …"
Alain Gerbault war kein gewöhnlicher Seemann.
Er war ein Tennisprofi und Pilot im 1. Weltkrieg, der die Enge der Zivilisation gegen die unendliche Freiheit des Atlantiks tauschte.
Die zwei Gesichter des Alain Gerbault
Für Gerbault war das Alleinsegeln eine konsequente Suche nach Unabhängigkeit und einem Leben außerhalb gesellschaftlicher Routinen. Er bezeichnete sein Boot als sein einziges wahres Heim und sah im Meer einen Ort, an dem er seinen Kindheitstraum verwirklichen konnte.
Als ich auf das Meer hinausfuhr
Britisch entwaffnend
Warum segelt eine junge Psychologin, die eigentlich gar nicht gut schwimmen kann, ganz allein über den Atlantik?
Nicolette Milnes Walkers Antwort ist so britisch wie entwaffnend: Sie konnte einfach keinen triftigen Grund finden, es nicht zu tun.
1971 schrieb sie Geschichte, als sie als erste Frau nonstop von Wales nach Amerika segelte – bewaffnet mit einem 30-Fuß-Boot, einer ordentlichen Portion Selbstironie und genug Brandy, um damit im Notfall sogar ihren Kompass zu reparieren.
Das salzverkrustete Buch
Leinen los für eine Reise, bei der weit mehr passiert, als du dir vorstellen kannst.
Nach dem Tod seiner Großmutter Edith bricht für den dreizehnjährigen Donny Walker und seine gehörlose Mutter Skye die letzte Stabilität weg.
Behörden zweifeln Skyes Fähigkeit an, für ihren Sohn zu sorgen. Skye und Donny fliehen in einem alten Campingbus Richtung Ostküste, wo eine unbekannte Großtante Ellen aus Shanghai auftauchen soll.
Doch eine Panne führt zur Eskalation: Skye gerät in Panik, wird sediert und in eine psychiatrische Klinik verlegt, Donny bleibt allein zurück und wird zum „Fall“ der Jugendhilfe. In Suffolk landet er in einer Pflegeunterbringung, während Polizei und Hafenbehörden Ellen für „nicht existent“ erklären.