24.08.2026
Offenbarungseid einer Partei.
Das ZDF-Sommerinterview mit Alice Weidel war kein journalistisches Gespräch. Es war die hemmungslose Zurschaustellung einer hasszerfressenen Person, die jede politische Verantwortung vermissen lässt.
Inhalte und substanzielle Fakten suchte man vergebens. Stattdessen dominieren Dreistigkeit, gezielte Falschbehauptungen und frech verdrehte Tatsachen. Weidel tritt mit dem Impetus einer größenwahnsinnigen Reichskanzlerin auf und verlangt die bedingungslose Unterwerfung des Diskurses unter ihre Scheinwelt.
Echte politische Ziele gibt es nicht. Das gesamte Repertoire erschöpft sich in radikalen Zerstörungsparolen: Austritt aus dem Euro, die millionenfache Deportation von Syrern und die Zersetzung unserer rechtsstaatlichen Ordnung.
Dass solche Ziele nicht erreichbar sind: geschenkt. Man müsste das Grundgesetz aushebeln, die EU verlassen und noch viele Staatsverträge mehr in die Tonne treten. Könnte die AfD das? Wenn man auf Großbritannien schaut: Unmöglich wäre das nicht.
Wer glaubt, diese Partei inhaltlich stellen zu können, verkennt die Realität. Wo keine Argumente existieren, sondern nur Machtgier, Hetze und die permanente Provokation zur Reichweitengewinnung, greift keine demokratische Auseinandersetzung. Man kann kein Vakuum aus Wut und Lügen inhaltlich stellen..
Gnade uns Gott, wenn diese Person an die Hebel der Macht gelangt.
Die Lehren aus unserer Geschichte verlangen jetzt entschlossenes Handeln zum Schutz Deutschlands.